Berlin wird "grün"!
Die Klimaerwärmung und Rohstoffverknappung auf unserer Erde
führen zu sich bereits abzeichnenden Umwelt- und sozialen Folgeschäden, die
schnelle und dabei langfristige Maßnahmen erfordern. Besonders
institutionellen und politischen Einrichtungen obliegt eine Verantwortung,
richtungsweisende lokale Voraussetzungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu
schaffen.
Das Land Berlin bemüht sich, in den verschiedenen
Handlungsfeldern solche Grundlagen einzuführen, um auf urbaner Ebene die
weltweiten Bemühungen zur Eindämmung der Umweltgefahren voranzutreiben und dabei
die Qualität des Lebensraums für seine Bürger in Gegenwart und Zukunft zu
gewährleisten.
"Grün" als Synonym für nachhaltige, effiziente Innovationen
Die Stadt begegnet den ökologischen und ökonomischen
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts durch Fortschritt im Klimaschutz. So
führten die energetische Sanierung von Wohngebäuden, sowie die Installation von
heute rund 5356 Solarthermie-Anlagen zu CO2-Emissionseinsparungen von ungefähr 2 Millionen Tonnen. Die Einführung
einer innerstädtischen Umweltzone, in der sich nur bestimmte Abgasauflagen
erfüllende Fahrzeuge aufhalten dürfen,
zielte besonders auf die Reduktion von Feinstaub und Stickstoffdioxid
ab. Demselben Zweck dienen Förderprogramme zur Nutzung öffentlicher
Verkehrsmittel und dem Ausbau von Fahrradwegen.
Die wissenschaftlichen Institutionen und Universitäten tragen
dazu bei, dass die Stadt weiterhin ihren Schwerpunkt in den Branchen der
Umwelttechnik und Biotechnologie
ausbaut. In Standorten wie Berlin-Buch oder Adlershof konzentrieren sich
Forschungstätigkeiten.
Verschiedene Projekte, Initiativen und Förderprogramme der Klimaschutzpolitik bereiten den Weg hin zu einem Berlin, das sich zunehmend als "grüner" Standort etabliert und von einer gemeinsamen Vision der Berliner Bürger, Unternehmen und Verwaltungsmitglieder getragen wird.